ich habe mir einen Raspberry Pi aus UK gekauft, und zwar das 512MB Modell, mit dem Code 7 (laut cpuinfo). Ich denke/hoffe, das sollte ziemlich aktuell sein. Als Zubehör habe ich mir gleich von Edimax den kurzen und schmalen 150MBit/s WLAN USB-Adapter gekauft, die Logitech k400 Tastatur inkl. dem integrierten Touchpad und eine 32GB SD-Karte, die ich vorher aufgrund einer RPi-Kompatibilitätsliste recherchiert habe. Ein passendes Gehäuse habe ich mir heute dazubestellt. Auf die SD-Karte habe ich Raspbian Wheezy installiert und die restliche Speicherkapazität auf die root-Partition extended. Den RPi habe ich dabei mit einem 1000mA Netzteil betrieben. Mir ist jedoch nach mehreren Konstellation-Tests aufgefallen, dass ich nicht gleichzeitig beide USB-Ports belegen konnte durch den Logitech-USBadapter und den EDImax WLAN-Adapter. Dabei scheint der Pi irgendwann eine Art kernel panic beim booten gebracht zu haben. Ich vermute stark, dass der Strom nicht ausgereicht hat, zumal in der Anleitung des RPi steht, dass beim 512MB Modell 700-1200mA vorausgesetzt werden. Mein RPi läuft auf dem standard Takt, da habe ich noch nix mit Übertakten rumgefummelt. Meine Fragen nun:
(1.) Liegt es tatsächlich am unzureichenden Strom, dass der nicht bootet, wenn beide Ports durch meine zwei USB-Adapter belegt wurden? Wenn ja, welches Netzteil würdet ihr mir denn hierzu empfehlen? Ich hab schon etliche Shops durchforstet, ich finde kein Netzteil mit microUSB Anschluss, dass 5V und 2000mA (=2A) liefern kann. Auf eBay habe ich DIESES NETZTEIL MIT 1,2A gefunden, würde das eurer Meinung nach genügen und ich könnte damit problemlos den RPi auf Dauerlast betreiben?
(2.) Wenn ich es richtig verstanden habe, sollte ich doch auf Raspbian ebenso auch den Samba-Server installieren können, ist das überhaupt richtig? Wenn ja, kann ich den auch als Logonserver (=DC, Domänencontroller) nutzen? Hat das jemand schon mal versucht? Wenn nicht, würde es mir schon genügen, wenn ich wenigstens Fileserverdienste, also Freigaben, nutzen könnte.
(3.) Damit verbunden stelle ich mir auch die Frage, wie ich den Festplattenspeicher erweitern könnte, um mehr als meine bisher verfügbaren 30GB der SD-Karte bereitzustellen? Ich hab noch eine kleine NAS (so 'n Gehäuse mit 'ner normalen SATA-Platte konnektiert, da läuft 'n Webbrowser drauf zur Konfiguration, und das ganze wird als Windows- oder CIFS-Freigabe freigegeben). Könnte ich den RasbPi konfigurieren, damit er auf diese NAS zugreift und nutzen kann? Oder muss ich zwangsweise direkt eine USB-Festplatte an den RPi anschließen? Und worauf muss ich dann achten, welche USB-Platte mit ca. 1TB würde sich hierfür empfehlen?
Fragen über Fragen. Bitte habt Erbarmen mit einem Vollblutanfänger des Rasbperry Pi
Grüße,
Pangu.