Also mit Overscan hatte das nichts zu tun. Es schein wohl normal zu sein, dass 1920x1080 einzoomt. Liegt wohl daran, dass bei FullHD nur das Zentrum des Sensors verwendet werden kann. Kleinere Auflösungen verwenden einen größeren Bereich (doppelte Größe) und rechnen dann auf die Hälfte herunter. So erklärt sich auch der Zoom-Effekt. Wurde irgendwo hier im Forum genau erklärt.
Sehr schade, weil die Qualität der Bilder echt mäßig ist. Ein weiteres Problem ist die Bewegungsunschärfe. Der Sensor braucht viel Licht. Darum bleibt der Shutter irre lange offen, was wiederum für Unschärfe bei Bewegungen sorgt. Gut, so richtig habe ich auch nicht daran geglaubt, dass die Kamera mehr leistet. Man bekommt passable Bildqualität für Youtube-Videos hin. Und das genügt mir ansich auch.
Hatte gehofft, sie auch als Überwachungskamera einsetzen zu können. Aber wenn die Bilder scharf sein sollen, muss ich dem Shutter Beine machen und das Bild wird dunkler. Bis ~1500 ms kann man den drücken, wenn man die Bilder dann nachbearbearbeitet und noch einigermaßen was erkennen will. Jetzt verstehe ich, warum Bei Aktenzeichen XY immer so üble Bilder gezeigt werden.
Da müsste man schon so 1000 Euro ausgeben und eine Schuhkarton-Große-Kamera aufstellen, um brauchbare Bilder zu bekommen. Oder die Täter irgendwie (durch Hürden oder Sperren) zwingen, vor der Kamera nahezu bewegungslos stehen zu bleiben, damit man Fotos machen kann. Ich habe das ausprobiert und da muss man schon viel Glück haben, um verwertbare Beweise zu generieren.
Vielleicht hat jemand was ähnliches ausprobiert und ein brauchbares Ergebnis erreicht? Da wäre ich sehr daran interessiert.
Ich habe jetzt praktisch ein Pythonscript, dass Bewegung per Kamera registriert und dann Fotos/Filmen auslösen kann und gleichzeitig ein SMS Gateway anspricht. Bei einem Einbruch bekomme ich dann zumindest eine SMS. Das funzt super. Aber die Bilder der Kameras sind vermutlich nicht zu gebrauchen.
