Hi Mark,
ich glaube du hattest mich nicht so ganz verstanden, oder ich habe mich falsch ausgedrückt:
- Egal ob du den TinyCan oder den Cooking Hacks Adapter nutzt, du musst dich schon um alles SW-Technisch kümmern.
C++ oder C heißt hier das Zauberwort.
- Ich sagte ja bereits, dass du mit der SW was eventuell was falsch verstanden hast. Es gibt für beide jeweils eine API, also genau genommen Beispiel Dateien, welche man als API bzw. als Basis für die Eigenentwicklung angucken kann.
- Bei allen Beispielen, welche du verlinkt hast, hast du immer den gleichen CAN Chip, welcher, auch bei den beiden von mir verwendeten Adaptern verwendet wird.
- Wegen zwei CAN-Adaptern gleichzeitig fällt der Pi-Can und der CANberry schon raus, das hätte dir aber selber schon auffallen sollen, denn du hast nur eine GPIO Leiste, da kannst du nur einen von draufstecken. Genau so wie bei dem Adapter von Cooking Hacks.
- Für den zweiten von dir verlinkten musst du auch eine extra Platine dazukaufen, den GNUBLIN ob du an diesem dann zwei der CAN-Adapter betreiben kannst, lese ich da jetzt nicht, habe aber die Seite auch nur überflogen.
- Du hast bei allen Lösungen, also die ich erwähnte und die du verlinkt hattest das Glück bzw. den Spass immer die Rohdaten zu haben. Du musst immer alles selber Programmieren. Wie du auf die Idee kommst das du z.b. beim Tinycan keine Rohdaten hättest, also die CAN-Botschaften so wie sie rüberkommen, erschließt sich mir nicht, denn weil es eine Kontroll-SW für Windows für den Tinycan gibt vermutest du auf dem Raspberry nicht alle Daten zu bekommen
- Ich kann nichts zu den APIs der von der verlinkten Projekte sagen, aber traust du dir zu den Kernel selber zu ändern? 2 deiner verlinkten Projekte wollen das laut ihrer Beschreibung. Mich würde das jetzt nicht abhalten, sollte dich auch nicht, ist nicht wirklich schwer.
- Das Eingangspuffer Problem hast du bei allen nicht wirklich, den es wird ja immer der gleiche Can-Chip auf allen Platinen verwendet: MCP2515, also zwei Eingangs-Puffer und drei Sende-Puffer
- Bzgl. der Widerstände: Du hast bei zwei deiner Varianten Schaltpläne gegeben, prüfe ob du da irgendwo einen 120Ohm Wiederstand bei der CAN-High oder Can-Low Leitung findest.
- Die Codebeispiele die ich habe sind alle von den jeweiligen Seiten: Also die API von Cooking Hacks (ArduPi.Cpp, ArduPi.h, Can.Cpp, Can.h) sowie die verschiedensten Programmiersprachen Beispiele von MHS für den TinyCan von deren Internet Seite (Downloads-Seite)
- Ich nutze aktuell nur noch den Cooking Hacks Adapter auf dem Raspi und der TinyCan unter Windows als "Gegenstelle" zum Empfangen der Nachrichten und testen ob ich die Nachrichten richtig versendet habe und ob die Timings eingehalten wurden. Wenn die Entwicklung abgeschlossen ist werde ich den Raspi als Restbussimulator benutzen, also im Automobile-Bereich als Autoersatz für bestimmte Steuergeräte um diese fehlerfrei zu betreiben.
- wenn du nur einen Can Nutzen willst kannst du alle deiner Varianten nutzen, bei 2 CANs solltest du die jeweiligen Verkäufer einfach mal befragen, die wollen ja schließlich was verkaufen, da können Sie auch fragen beantworten. Da kannst du auch direkt die Geschichte mit dem 120 Ohm Wiederstand klären lassen.
- Bzgl. dem Preis von dem Cooking Hacks Adapter, das ist einfach, der ist wegen dem Multishield so teuer, welches für eine vielzahl von Arduinoshield gedacht ist und nicht nur für den CanShield
Ich hoffe ich konnte dir jetzt etwas helfen, ansonsten frag ruhig. Aber wirklich weiterhelfen kann ich dir nur bei dem Tinycan oder bei dem Adapter von Cooking Hacks.
Gruß der langsame.