HD Filme ruckeln beim Streamern


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by aiag » Sun Dec 30, 2012 12:40 pm
Hallo Leute,

Ich betreibe 2 RPis, einen mit Rasbian und Samba als Netzwerkfreigabe für USB Geräte, und ein RPi mit Raspbmc als Mediencenter.

Zunächst funktionierte alles super, bis ich zu meiner Enttäuschung feststellen müsste das ich "normale" Filme ohne Probleme streamen kann, sobald ich aber einen 1080p film streame dieser alle 5 Sekunden für 1 sek. stoppt.

Hat Irgendjemand einen Tip für mich wie ich das Streamen von HD Filmen realisieren kann?

Gruß
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by ghans » Sun Dec 30, 2012 12:56 pm
Vielleicht solltest du NFS anstatt Samba benutzen.
Oder benutzt du Windows ?

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by aiag » Sun Dec 30, 2012 4:49 pm
ghans wrote:Vielleicht solltest du NFS anstatt Samba benutzen.
Oder benutzt du Windows ?

ghans



Primär Linux.

Ich werde mich mal an NFS versuchen. gibt es da dinge zu beachten die ich wissen sollte?

Gruß
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by aiag » Sun Dec 30, 2012 5:26 pm
ghans wrote:Vielleicht solltest du NFS anstatt Samba benutzen.
Oder benutzt du Windows ?

ghans



Ok ich habe nun wie in dieser Anleitung http://www.gtkdb.de/index_7_1976.html den NFS Server installiert und Konfiguriert.


Ich habe also nun /media/usb1 als Freigabe definiert wo sich die externe festplatte befindet nur dort werden mir keinerlei Ordner oder Dateien angezeigt!?


was mache ich Falsch?
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by diereinegier » Sun Dec 30, 2012 6:50 pm
Wahrscheinlich hast Du /media/usb1 freigegeben. Das ist ja selbst wieder ein Mount-Point unter dem ein neues Filesystem, eben das des USB-Device, anfängt. Vieleicht hilft es, in der exportfs die Option no_hide hinzuzufügen, damit unter dem Export eingehängte Filesysteme auch exportiert werden.

man exports hilft.
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by aiag » Mon Dec 31, 2012 11:51 am
Umgehe ich das Problem wenn ich die platte in die fstab aufnehme und mounte?
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by diereinegier » Tue Jan 01, 2013 1:34 pm
aiag wrote:Umgehe ich das Problem wenn ich die platte in die fstab aufnehme und mounte?


Nein.
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by aiag » Tue Jan 01, 2013 7:27 pm
So, Danke erstmal für die Hilfe.

Ich habe es nun geschafft eine nfs Freigabe einzurichten.

Leider besteht das stocken weiterhin! nun in Abständen von 15 Sekunden.

Die ntfs usb Platte wird mit folgenden Einstellungen durch die fstab eingebunden:

fstab:
UUID=3E5464AE8461611C /files ntfs defaults,nls=utf8,umask=007,gid=46 0 0


hier die exports Konfiguration.
exports:
/files 192.168.122.0/24(rw,sync,nohide,no_subtree_check,fsid=0)


Wie beschrieben benutze ich ein RbPi mit rasbian als nfs server, auf diesem läuft bis auf einem ssh und nfs server nichts anderes!

Der Empfänger ist ein RbPi mit Rasbmc, diesen kann ich aber als Fehlerquelle ausschließen da 1080p filme die direkt über eine Festplatte angeschlossen werden ohne Probleme wiedergegeben werden.

Hat sonst noch jemand eine Idee oder ist es evtl. überhaupt nicht möglich 1080p filme problemlos wieder zu geben :(

Gruß
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by diereinegier » Wed Jan 02, 2013 5:46 pm
Hast Du das http://www.raspberrypi.org/phpBB3/viewtopic.php?f=63&t=14760 schon gesehen?

Das Posting sagt, NTFS auf der Platte sei der Performace-Killer.

Ansonsten kannst Du noch versuchen zu erzwingen, daß NFSv3 verwendet wird. Auch dazu gab es irgendwo einen Artikel. Man kann auf der Serverseite noch Dienste deinstallieren bzw. nicht starten. Und dann kann man noch am Buffering drehen. Im Streaming-Client oder auch in den mount-Optionen des NFS-Client.

Aber die Platte auf ext4fs statt NTFS zu formatieren ist, wohl der vielversprechendste erste Schritt. Mit top auf der Kommandozeile kannst Du Dir ja mal ansehen, wie der Server beim Serven schwitzt...
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by cave » Thu Jan 03, 2013 8:38 am
Der verwendete Treiber für NTFS Laufwerke.

http://de.wikipedia.org/wiki/NTFS-3G

NTFS verursacht auch allen Linux Systemen eine hohe CPU Last. bei Workstations/PC/Laptops ist diese aber noch vernachlässigbar.

Bei kleinen Systemen wie Routern oder ARM Boards im allgemeinen ist dies aber schon ein Flaschenhals der sich sehr auswirkt.

sollte man nur NTFS Read-only verwenden wollen, ist es auch möglich dies ohne dem NTFS-3G treiber zu machen. das sollte etwas performanter sein. write zugriff ist leider nur mit NTFS-3G möglich. und performancelastig.
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by aiag » Thu Jan 03, 2013 2:19 pm
Ich hatte auch schon daran gedacht Ext4 anstatt ntfs zu verwenden. Aber scheinbar hängt das Problem wohl mit dem DTS Codec zusammen. Das Problem tritt nur bei fullhd .mkv`s auf die dieses Tonsystem verwenden.

Durch das erzwingen von 24fps habe ich das Stocken auf knap 5 mal im kompletten Film begrenzt. Leider noch nicht Perfekt :| . Es scheint aber dafür noch kein "wirkliche" Lösung zu geben. Ich werde aber definitiv das NTFS-3G paket deinstallieren und die verwendete Platte auf Ext4 Formatieren.

Ich frage mich wohl noch ob es überhaubt einen merkbaren unterschied gibt von 60 zu 24fps?

Und, da die Dateien ja über das NFS Protokoll übertragen werden gehe ich richtig in der Annahme das auch ein Windows Rechner auf die Freigaben zugreifen könnte trotz ext4 Partition?!
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by diereinegier » Thu Jan 03, 2013 4:21 pm
Wie immer gibt es ca. 1000 Möglichkeiten, aber am besten(TM) ist, für Windowsrechner den Samba-Server auf dem Raspi laufen zu lassen.

Es gibt sicher auch NFS-Client-Software aber schon beim zweiten Windowsrechner, der auf die Freigabe zugreifen soll, ärgert man sich, daß man nicht Samba genommen hat, sondern nochmal was Spezielles machen muß.
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